Amphibien- und Reptilienschutz aktuell


Aktuelles:

- Der Grasfrosch - Lurch des Jahres 2018

- Intern. Fachtagung zur Blindschleiche

- Die Blindschleiche - Reptil des Jahres 2017

 


Der Grasfrosch

(Rana temporaria)

-Lurch des Jahres 2018 -

Die DGHT (Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V.) hat für das nächste Jahr zum dreizehnten Mal ein „Tier des Jahres“ gewählt.

Unterstützt wird diese Aktion der DGHT unter anderen von den österreichischen und schweizerischen Fachverbänden ÖGH und KARCH, dem NABU Bundesfachausschuss Feldherpetologie und Ichthyofaunistik, dem Naturhistorischen Museum Luxemburg. Weitere Sponsoren und Unterstützer der diesjährigen Aktion sind der Tiergarten Nürnberg sowie der Tiergarten Schönbrunn in Wien. Weitere Informationen über den Grasfrosch finden Sie in unserem Artportrait, sowie auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. unter: www.dght.de.

Folgende Materialien stehen stehen als Download zur Verfügung:

Flyer

Broschüre

Poster


Internationale Fachtagung zur Blindschleiche (Anguis fragilis) - "Reptil des Jahres 2017"

am 18./19. November 2017 in Bayreuth


Für das Jahr 2017 hat die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) die Blindschleiche zum Reptil des Jahres gewählt. Traditionsgemäß wird dazu wieder eine internationale Fachtagung stattfinden, auf der herpetologisch Interessierten, behördlichen und ehrenamtlichen Naturschützern sowie Wissenschaftlern die Möglichkeit geboten wird, ihre Untersuchungsergebnisse, insbesondere aber auch Naturschutzprojekte, vorzustellen und mit Fachleuten und Kollegen/-innen zu diskutieren. Die Vortragssprache wird deutsch sein, für Gäste aus dem nicht deutschsprachigen Ausland sind englischsprachige Beiträge möglich.

Ziele/Schwerpunkte der Tagung:

• Verbreitung der Blindschleiche in Mitteleuropa

• Neue Erkenntnisse zur Biologie, Ökologie und Systematik

• Schutzkonzepte und Schutzmaßnahmen

Veranstalter dieser Fachtagung ist die DGHT-AG Feldherpetologie und Artenschutz in Zusammenarbeit mit dem NABU-Bundesfachausschuss Feldherpetologie & Ichthyofaunistik.

Die Tagung findet am 18. und 19. November 2017 an der Universität Bayreuth, im Gebäude „Angewandte Informatik“ statt. Bereits am Freitag, den 17. November findet ab 19.00 Uhr im Stadtzentrum von Bayreuth ein Begrüßungsabend zum gemütlichen Wiedersehen oder Kennenlernen statt.

 


Die Blindschleiche

(Anguis fragilis)

- Reptil des Jahres 2017 -


Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V. (DGHT) hat für das nächste Jahr zum zwölften Mal ein „Tier des Jahres“ gewählt.

Unterstützt wird diese Aktion der DGHT unter anderen von den österreichischen und schweizerischen Fachverbänden ÖGH und KARCH, dem NABU Bundesfachausschuss Feldherpetologie und Ichthyofaunistik, dem Naturhistorischen Museum Luxemburg. Weitere Sponsoren und Unterstützer der diesjährigen Aktion sind der Tiergarten Schönbrunn in Wien sowie die Wilhelma - Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart. Weitere Informationen über den Feuersalamander finden Sie in unserem Artportrait, sowie auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. unter: www.dght.de.

Folgende Materialien stehen stehen als Download zur Verfügung:

Flyer

Broschüre

Poster


Amphibienwanderung 2017

Hier gelangen Sie zur Schutzzaundatenbank

31.03.2017

Mittlerweile ist die Amphibienwanderung bis auf wenige kühlere Regionen und Hochlagen auf ihrem Höhepunkt. Die ersten Meldungen von rückwandernden Erdkröten erreichen uns, sodass an diesen Stellen bereits Zäune abgebaut bzw. wieder geöffnet werden. Der Moorfrosch hat bereits in der Rheinebene die Fortpflanzungsphase beendet und im nördlichen Teil von Deutschland ist die Fortpflanzung im vollen Gange. Erste Knoblauchkröten haben bereits abgelaicht und auch die Laubfrösche sind an wärmebegünstigten Stellen lautstark am Rufen! Auffallend sind wenige Molchmeldungen (vorallem beim Bergmolch, welcher längst aktiv sein sollte) - hier bitten wir weiterhin um Meldungen, falls Sie diese Beobachtung auch bestätigen können.

17.03.2017

Die Meldungen nehmen nun seit Mitte der Woche bundesweit deutlich zu. In den Niederungen des Rheins und dessen Zuflüssen laufen die Wanderungen schon auf Hochtouren. Die Wettervorhersage für das jetzt startende Wochenende haben sich auch deutlich verbessert. Mit meist nächtlichen Temperaturen über 5°C dazu noch reichlich Niederschläge wird das Wochenende an den Amphibienzäunen sicherlich nicht langweilig. Abgesehen von höhren und kühleren Lagen ist mit einer deutlichen Steigerung der Amphibienwanderung zu rechnen und stellenweise sogar mit dem Höhepunkt. Selbst die ersten Knoblauch-, Kreuz und Wechselkröten sowie Moorfrösche wurden bereits gesichtet, letztere sogar schon individuenstark und kurz vor dem Ablaichen.

Passend zum "Krötenwochenende":

SWR-Austrahlung "Vollsperrung wegen Krötenwanderung" vom 16.03.2017


13.03.2017

Weiterhin keine großen Änderungen. Einzeltiere wandern weiterhin, der große Ansturm an den Zäunen erfolgt noch nicht. Wogegen die ersten Springfrösche und vereinzelt auch Grasfrösche in den Niederungen bereits abgelaicht haben, auch bei diesen Arten fehlt wohl noch ein großer Schwung! Zum Mitte/Ende der Woche sind dagegen fast optimale nächtliche Temperaturen bundesweit vorrausgesagt, dies könnte einen Aufschwung bei der Wanderung geben. Allerdings sind die Vorhersagen dann für das kommende Wochenende wieder deutlich zu kalt.

10.03.2017

Weiterhin bleibt es sehr unbeständig. Tagsüber ist der Frühling schon zu spüren, allerdings sind die Temperaturen Nachts meist noch zu kalt um die grioße Amphibienwanderung auszulösen. Laut Deutschem Wetterdienst wird es bundesweit auch die nächsten Tage so weiter gehen. Somit ist in den Niederungen und wärmebegünstigten Regionen Deutschlands über das Wochenende sicher mit verhaltener aber steigender Amphibienzahl zu rechnen. In den restlichen Regionen werden es vermutlich weiterhin nur einzelne wandernde Tiere sein.

06.03.2017

Mittlerweile erhalten wir zwar Meldungen aus fast dem gesamten Bundesgebiet, allerdings meist mit sehr zurückhaltenden Tieranzahlen und Einzelfunden. Die nächtlichen Temperaturen sind für die nächsten Tage zwar mit leichtem Aufwärtstrend vorhergesagt und somit wird dies auch zu einer leicht steigeneden Anzahl der Wanderaktivitäten führen, allerdings wird es mit der großen Wanderbereitschaft wohl noch etwas dauern. In den wärmebegünstigen Niederungen könnte es allerdings in den nächsten Nächten schon richtig losgehen!

02.03.2017

Es bleibt weiter sehr unüberschaulich in Deutschland. In den witterungsbegünstigten Niederungen und Flussläufen sind bereits deutliche Wanderungen zu verzeichnen mit teils schon hohen Individuenzahlen. Aber auch im Flachland und bspw. auf dem Winterberg (NRW) sind bereits Amphibien unterwegs auf dem Weg zum Laichgewässer.

Also von einer verstärkten Wanderung kann man derzeit bundesweit gesehen noch nicht sprechen, aber dennoch kann es natürlich an witterungsbegünstigen Stellen zu hohem Wanderaufkommen kommen - auch mit HInblick auf die Wettervorhersage des kommenden Wochenendes.

Allerdings sind die Meldungen wirklich sehr regional und unterschiedlich. Bitte melden Sie weiter, damit wir einen besseren deutschlandweiten Überblick geben können!

23.02.2017

Wir erhalten derzeit zwar nur vereinzelt Informationen, dafür aber aus vielen Regionen Deutschlands, von ersten wandernden Amphibien. Die Witterungsbedingungen bieten gerade im Flachland und den Flussniederungen sehr gute Wanderbedingungen. Die Meldungen kamen bislang aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Berlin.

Bitte melden Sie uns Funde, damit wir über einen besseren deutschlandweiten Überblick berichten können!

19.02.2017

In der kommenden Woche sind in vielen Teilen Deutschlands, vorallem im Süd und Südwesten nächtliche Temperaturen von mehr als 7°C mit teilweise Niederschlägen vorhergesagt. Es ist also mit dem Beginn der Amphibienwanderung 2017 zu rechnen. Gerade Gras- und Springfrosch sowie die ersten Molche können vorallem in den Flussniederungen erwartet werden. Der NABU verzeichnete bereits am 02.02.2017 die erste Meldung von Springfröschen am Oberrhein südlich von Bruchsal. Es ist also allerhöchste Zeit die Schutzzäune, zumindest in den wärmeren Regionen, aufzubauen. Denn Mitte nächster Woche sind die Wettervorhersagen bislang sehr amphibienfreundlich gemeldet. Im Norden und Osten, sowie in höheren kälteren Lagen Deutschlands wird es voraussichtlich noch etwas dauern, bis die ersten Amphibien aus ihrem Winterversteck die Reise zum Laichgewässer antreten.

Melden Sie uns bitte Amphibiensichtungen, damit wir aktuell davon berichten können!

Meldungen bitte per Email an: info@amphibienschutz.de


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